Mein Urgroßvater Peter Mangasser

Mein Urgroßvater Peter Mangasser wird als Sohn von Daniel Mangasser und Katharina Groel am 09. Oktober 1882 in Landstuhl geboren.

Seine Hochzeit

Peter Mangasser heiratet am 12. Oktober 1907 in Landstuhl seine Frau Anna Maria Groel.

Sein Tod

Er stirbt am 16. Februar 1917 in Huta Werchobuska an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Umstände seines Todes sind in einem Brief des Feldgeistlichen überliefert.

Am 1. Mai 1934 wird in Landstuhl beschlossen ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, unter denen auch Peter Mangasser ist, zu bauen. So beschrieben in der Urkunde zur Grundsteinlegung für das Kriegerehrenmal der Stadt Landstuhl.

"Bei Ausbruch des Weltkrieges im Jahre 1914, und in den folgenden Kriegsjahren, in denen Deutschland gegen eine Welt von Feinden zu kämpfen hatte, zogen Landstuhls tapfere Söhne in den Krieg um ihr Vaterland, ihre Heimat zu verteidigen. Große Opfer forderte das Völkerringen. Nach Beendigung des Krieges im Jahr 1918 hatte die Stadt Landstuhl den Verlust von 121 ihrer besten Söhne zu beklagen. Ihre Dankesschuld den tapferen Helden abzutragen war eine stete Sorge der Stadt. Als sichtbarer Ausdruck sollte ein Ehrenmal errichtet werden. Zur Gewinnung der gesamten Bürgerschaft für das Denkmalswerk fand am 22. Juni 1928 im Saale von Jean Ernst dahier erstmals eine öffentliche Versammlung unter dem Vorsitze des 1. Bürgermeisters der Stadt Landstuhl, Herrn Hans Schichting statt, in welcher die Gemeinschaft zur Errichtung eines Kriegerdenkmals in Landstuhl gebildet und ein Arbeitsauschuß gewählt wurde. In zahlreichen Sitzungen wurde die Denkmalssache eingehend behandelt und vorbereitet. Durch eine rege Sammeltätigkeit waren gegen das Ende des Jahres 1932 der Betrag von 10000 Reichsmark aufgebracht"

Am 24. November 1933 konnte der Kriegerdenkmal-Arbeitsausschuss folgende entscheiden Beschlüsse fassen: 1.) Die Ausführung des Denkmals wird dem Bildhauer Adolf Bernd in Kaiserslautern entsprechend seinem Entwurf "Betender Krieger zu Pferd – Gebet vor der Schlacht" übertragen. Kostenpunkt 10.000 Reichsmark. Die Herstellung der Fundamentierungsarbeiten und der Denkmalplatzanlage übernimmt die Stadt. Die Platzanlage wurde von Stadtbaurat Müller Speyer geplant. 2.) Das Denkmal, welches in Landstuhler Sandstein auszuführen ist, wird an der Kaiserstraße vor dem Postgebäude aufgestellt. 3.) Auf die Seitenwände des Denkmalsockels werden die unten angeführten Namen der gefallenen Helden von Landstuhl gesetzt. 4.) Die Einweihungsfeier soll am 5. August 1934 stattfinden. Zur Zeit der endgültigen Beschlußfassung gehörten dem Kriegerdenkmals-Ausschuß folgende Herren an: Hans Schlichting, 1. Bürgermeister und Vorsitzender; Robert Budell 2. Bürgermeister; Ludwig Weber, 3. Bürgermeister und Gastwirt; Ludwig Dengel, Gärtnereibesitzer; Julius Dahl, Kaufmann; Andreas Grasst, Studienrat; Karl Heil, Kaminkehrermeister; Peter Wahl, Polizei-Oberkommisar; Dr. Josef Marx, prakt. Arzt; Jakob Natter, Oberlehrer; Franz Weber, Rechtskonsulent; Jakob Ulrich, Friedhofsaufseher; Karl Walgenbach, Reichsbahnsekretär; Dr. Karl Dahl, prakt. Arzt; Otto Arnold, Finanzsekretär; Franz Schreiber, Stadtsekretär, Protokollführer. Am 14. Mai 1934 wurde auf dem Denkmalsplatz der erste Spatenstich vorgenommen. Das Denkmal geht seiner Vollendung entgegen. Das Steinmaterial entstammt dem Stadt Landstuhl gehörigen Steinbruch rechts der Langwiedenstraße. So geschehen zu Landstuhl am 31. Mai im Jahre eintausend neunhundert vierunddreißig. Zur Zeit der Regierungstätigkeit des Reichspräsidenten, Generalfeldmarschal Paul von Hindenburg und des Volkskanzlers Adolf Hitler. Der 1. Bürgermeister: Schlichting.(Quelle: Urkunde zur Grundsteinlegung des Kriegerdenkmals in Landstuhl) Es folgten die Namen der Gefallenen, darunter Johann Mangasser und Peter Mangasser.